Psychotherapie  

Es gibt Zeiten im Leben, in denen die eigenen Kräfte nicht mehr ausreichen, um mit einer Situation so umzugehen wie bisher.

Vielleicht fühlen Sie sich traurig, erschöpft oder innerlich unruhig. Vielleicht haben Sie Ängste, wiederkehrende Konflikte oder das Gefühl, immer wieder an ähnliche Grenzen zu kommen. Manchmal steht auch ein konkretes Ereignis am Anfang einer Krise – eine Trennung, ein Verlust, eine berufliche Veränderung oder eine andere belastende Lebenssituation.

Psychotherapie kann dabei helfen, die eigenen Gefühle und Reaktionen besser zu verstehen, neue Perspektiven zu entwickeln und Veränderungen anzustoßen.

Was kann Psychotherapie bedeuten?

In meiner Praxis arbeite ich tiefenpsychologisch fundiert.

Dabei betrachten wir nicht nur die aktuellen Beschwerden, sondern auch die persönlichen Erfahrungen und Beziehungsmuster, die mit ihnen verbunden sein können. Häufig entstehen Schwierigkeiten nicht aus einem einzelnen Grund. Sie entwickeln sich über längere Zeit und haben mit unserer Lebensgeschichte, unseren Beziehungen und unserem Umgang mit uns selbst zu tun.

Das gemeinsame Verständnis dieser Zusammenhänge kann dabei helfen, neue Handlungsmöglichkeiten zu entdecken.
Dabei geht es nicht darum, die Vergangenheit „aufzuarbeiten“, um darin stecken zu bleiben.
Vielmehr kann ein besseres Verständnis der eigenen Geschichte dabei helfen, die Gegenwart bewusster zu gestalten und zukünftige Entscheidungen freier zu treffen.

Wann kann eine Psychotherapie hilfreich sein?

Eine psychotherapeutische Behandlung kann unter anderem bei folgenden Beschwerden und Lebenssituationen sinnvoll sein:

  • Depressionen und depressive Verstimmungen
  • Ängsten und Panik
  • Erschöpfung und Überforderung
  • belastenden Lebensereignissen und Krisen
  • wiederkehrenden Beziehungskonflikten
  • Schwierigkeiten mit Selbstwert und Selbstvertrauen
  • Zwängen
  • Essstörungen
  • Schlafstörungen

Auch wenn Sie sich in dieser Aufzählung nicht wiederfinden, kann ein Erstgespräch sinnvoll sein.
Sie müssen Ihr Anliegen nicht bereits selbst diagnostiziert oder genau verstanden haben.

Wie beginnt eine Therapie?

Am Anfang steht ein persönliches Gespräch.Sie erzählen mir, was Sie zu mir führt und was Sie sich von einer Therapie wünschen.
Gemeinsam schauen wir, welche Belastungen aktuell im Vordergrund stehen und ob eine psychotherapeutische Behandlung für Sie sinnvoll ist.

Mir ist wichtig, dass Sie sich dabei nicht unter Druck gesetzt fühlen. Auch die Frage, ob die gemeinsame Arbeit für Sie stimmig ist, gehört für mich zu diesem ersten Kennenlernen.

Wenn wir uns für eine Therapie entscheiden, entwickeln wir gemeinsam einen Weg, der zu Ihrer persönlichen Situation und Ihren Anliegen passt.

Ein geschützter Raum

Psychotherapie bedeutet, über Dinge zu sprechen, die häufig sehr persönlich sind.
Deshalb ist Vertrauen für mich eine wesentliche Grundlage der therapeutischen Arbeit.

In den Gesprächen möchte ich Ihnen Raum geben für Gedanken und Gefühle, die im Alltag vielleicht keinen Platz finden.
Dabei soll alles, was Sie bewegt, ohne Bewertung seinen Platz haben, und Sie müssen nichts leisten oder beweisen.

Was Sie mir anvertrauen, behandle ich selbstverständlich vertraulich und unterliege dabei der ärztlichen Schweigepflicht.

Sie müssen nicht erst „krank genug“ sein, um sich Unterstützung zu erlauben.

Wenn Sie das Gefühl haben, dass Sie allein gerade nicht weiterkommen, kann ein erstes Gespräch ein guter Anfang sein.

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